Der Ausbruch eines Krieges, einer Epidemie oder einer Umweltkatastrophe kann ganze Bevölkerungen in die Knie zwingen und die Auswirkungen davon sofort und auch auf lange Sicht spüren lassen. AMU ist schon immer bemüht, bei Notfällen von denen viele Menschen betroffen sind, mit Hilfsprogrammen für Familien einzugreifen, direkte finanzielle Unterstützung zu gewährleisten bis hin zu psychologischer und sozialer Betreuung der Bedürftigen. In Zusammenarbeit mit Nicht-Regierungs-Organisationen, mit Vereinigungen oder mit Kontaktpersonen der Fokolarbewegung vor Ort, leitet AMU die Erstmaßnahmen bei Notfällen und achtet dabei sehr auf die tatsächlichen Erfordernisse und Bedürfnisse der betroffenen Personen. Zugleich wird von Beginn an bedacht, welche Folgen auftreten können um entsprechende Programme festzulegen zur Linderung der Not und zum Wiederaufbau. So geschah es auch bei verschiedenen Maßnahmen in Kerala/Indien, beim Erdbeben in Ecuador, … bei den Konsequenzen des Krieges in Syrien und in den letzten Jahren auch in Italien, um Landwirtschaftsbetriebe wieder aufzurichten, die von Erdbeben oder anderen Umweltkatastrophen schwer geschädigt waren.

Nothilfe Syrien – Same der Hoffnung

Die Krise in Syrien begann am 15. März 2011. Ab diesem Zeitpunkt folgten Jahre des Krieges, die das Land gemartert haben und scherwiegende psychologische, wirtschaftliche und soziale Erschütterungen mit sich brachten.

Notsituation Libanon

Am 4. August 2020 hat sich im Hafen von Beirut eine große Explosion ereignet, die die Hauptstadt des Libanon verwüstet und ca. 200 Tote und mehr als 6.000 Verletzte verursacht hat.
Mehr als 300.000 Menschen haben dadurch ihre Häuser bzw. ihre Unterkünfte verloren.

Schon vor dieser Katastrophe rang das Land der Zedern mit einer tiefen ökonomischen Krise, die sich durch die Folgen der Corona-Pandemie noch verschärfte; laut offiziellen Quellen leben mehr als 45% der Bevölkerung in Armut und die Arbeitslosigkeit ist auf 35% gestiegen.

Infolge der Explosion und nach den ersten Hilfsmaßnahmen hat das Notlagen-Koordinierungsteam
der Fokolarbewegung (Mdf, AMU und AFN) beschlossen, Familien bei der Wiederherstellung ihrer Häuser und ihrem zerstörten Hab und Gut zu unterstützen.
Um die notwendigen Hilfeleistungen zu erfassen, wurde jedem Haushalt ein Fragebogen ausgehändigt, um darin die geschätzten Schäden auflisten zu können.

Covid19 – Unterstützung von Ex-Drogenabhängigen

In der Erwartung, dass das Projekt “Sich befreien – Zuflucht der Hoffnung” wieder aufgenommen wird, pflegt die Equipe die Aufnahmehäuser für diejenigen, die an einer Entziehungskur von Drogen und Alkohol teilnehmen möchten.

RAISE extra (Covid19)

Notmaßnahmen um während der Covid-19 Krise die Kontinuität der Assistenz von Familien zu garantieren, die am Projekt RAISE teilnehmen.

Unternehmer in Eigeninitiative – Brasilien (Covid19)

Die gesundheitliche Notsituation durch Covid-19 hat viele Unternehmer in aller Welt getroffen. In besonders anfälligen Regionen Brasiliens sind junge Menschen, die gerade erst unternehmerische Projekte gestartet hatten, wegen dem verordneten Stopp aller Aktivitäten in Schwierigkeiten geraten. Sensibilisiert durch diesen Zustand hat die Nationale Vereinigung für eine Wirtschaft in Gemeinschaft (Anpecom) an ihrer Zusammenkunft teilgenommen und ihnen das Programm “Empreendedor de Me” (Unternehmer in Eigeninitiative) vorgeschlagen.

Esperanza – Ecuador (Covid19)

Die Provinz Esmeraldas ist eine der Regionen mit der höchsten Armutsquote des Landes; deshalb arbeiten wir in den Gemeinden von Sálima, 10 de Agosto und Macará […]

Notlage Syrien

Die syrische Krise begann am 15. März 2011. Auf diesen Tag folgten Jahre des Krieges,die das Land gequält haben und gravierende psychologische, wirtschaftliche und soziale Beeinträchtigungen mit sich brachten.

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