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Brasile
 

Das Projekt verfolgt das Ziel, die Lebensqualität von sozial geschwächten Personen zu verbessern, und zwar durch eine echte, konkrete Schulung zur Gründung und Entwicklung von sozial
ausgerichteten Unternehmen, die es ermöglichen, Gelegenheiten für würdige Arbeit zu schaffen und/oder Produkte und grundlegende Dienstleistungen anzubieten, die auch der benachteiligten Bevölkerung zugänglich sind.

Dies betrifft verschiedene Regionen in Brasilien, speziell die ländlichen Gegenden sowie die Randgebiete von Städten.
Der angestrebte Entwicklungsprozess wird realisiert durch Ausbildung und technische sowie finanzielle Unterstützung von:
1) Personen oder Gruppen, die sozial geschwächt sind, jedoch den Wunsch haben, ein Unternehmen
zu gründen
2) unternehmerische Initiativen, die Produkte und grundlegende Dienstleistungen anbieten, die auch
sozial benachteiligten Personen zugänglich sind
3) unternehmerische Initiativen, die die Einbeziehung von Personen beabsichtigen, die sich in prekärer Situation befinden und zwar als Beschäftigte, Mitarbeiter oder Mitglieder und somit
Gelegenheiten schaffen zu menschlicher und sozialer Entwicklung.

Die ausgewählten Personen und Gruppen werden im unternehmerischen Bereich und in vollständiger, menschlicher Entwicklung ausgebildet durch individuelle Beratung bzw. Lehrgänge
für Gruppen. Darüberhinaus erhalten sie ein Startkapital bzw. eine finanzielle Unterstützung ihrer laufenden unternehmerischen Tätigkeit, einem Geschäftsplan folgend, der mit ständiger Begleitung eines Projekt-Beraterteams erarbeitet und angewandt wird.

Das Projekt inspiriert sich an den Werten der Unentgeltlichkeit, der Gegenseitigkeit, der Zusammenarbeit und Teilhabe – diese untermauernd – und zielt darauf ab, die Beziehungen und die gegenseitige Unterstützung zwischen den Personen zu verstärken, indem sie die soziale Integration sowie die Vermehrung neuer Initiativen und die soziale Entwicklung fördert. Zu diesem Zweck verpflichten sich die Begünstigten, mit der Zeit das erhaltene Startkapital zurückzuzahlen, um neue Initiativen zu ermöglichen zu Gunsten anderer Personen, die Bedarf
anmelden.

Hauptaktivitäten des Projekts

Auswahl der Teilnehmer am Programm: in der ersten Auflage des Programms sind 10 Projekte von
Unternehmen, die der “Wirtschaft in Gemeinschaft” angehören und an den Aktivitäten teilnehmen,
ausgewählt worden:
3 biologische, landwirtschaftliche Genossenschaften; ein individueller Produzent von Beton- Fertigbauteilen; eine Kosmetikerin; ein Hersteller von Bekleidung; ein Dienstleistungsbetrieb für
Senioren und für Personen mit eingeschränkten Fähigkeiten; ein Bio-Pizza-Heimservice;

eine Musikschule; eine Schule, die die Berufsausbildung unterstützt. Ausbildungswerkstätten für Unternehmer bezüglich:
Wie starte ich ein Unternehmen? Wie erstelle ich einen soliden Geschäftsplan?
Wie leite ich ein Unternehmen nach den Richtlinien der “Wirtschaft in Gemeinschaft”?
Wie nutze ich Arbeitsgelegenheiten um eine umfassende Verbesserung der Lebensqualität der
Mitarbeiter zu erreichen?

Persönliche Begleitung neu beginnender Unternehmer durch Unternehmensberater und Berater auf
dem Gebiet menschlicher Entwicklung: Auf betrieblicher Ebene werden die Teilnehmer von Beratern unterstützt bei der Erstellung eines ausführlichen Geschäftsplanes sowie bei der soliden, erfolgreichen Anwendung desselben.
Auf persönlicher und beruflicher Ebene erhalten sie auch eine Ausbildung und Begleitung von Psychologen sowie Beratern bezüglich persönlicher Entfaltung mit dem Ziel, die eigenen
Kapazitäten zu erkennen, weiter zu entwickeln und in den Dienst der anderen zu stellen. Bereitstellung von Startkapital für unternehmerische Initiativen bzw. Stärkung des Wachstums von
laufenden, betrieblichen Aktivitäten:

Die Projekte erhalten eine Finanzierung aus dem Fonds der Gegenseitigkeit, mit dem Ziel, erforderliche Investitionen zu realisieren, um den erarbeiteten Geschäftsplan auszuführen. Im Gegenzug werden Gewinne aus den neuen Unternehmen wieder in den Fonds der Gegenseitigkeit eingezahlt um das erhaltene Kapital zurückzuerstatten und so neue Projekte von Unternehmen zu unterstützen, die der “Wirtschaft in Gemeinschaft” angehören.