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America del Sud
 

Das Projekt PTSNOA: erträglicher und solidarischer Tourismus bereits von AMU und EDC unterstützt, erweitert sich und erreicht andere 3 Provinzen im Nord Osten Argentiniens (NOA): Salta, Catamarca und Jujuy.

NOA ist eine gebirgsreiche Region mit einigen der höchsten Berge Amerikas (Region von Puna), andere Gebiete sind gekennzeichnet von Schluchten, Tälern, Yungas und Chaco, alle mit unterschiedlichsten Klimaverhältnissen, Wirtschaft und sozialem Umfeld. Sie alle sind eine außergewöhnliche touristische Attraktion.

Die natürlichen Ressourcen der Region stehen in Kontrast mit der Armut vieler ihrer Einwohner. In vielen Fällen können die Landwirte bloß dafür sorgen, dass ihre Familien gerade überleben. Diese Widersprüche verursachten eine starke Auswanderung der Jugend, die eine Entvölkerung der Gemeinden und eine Entzweiung der Familien zur Folge hatten, wobei die Identität sowie die ländlichen und heimischen Kulturen verloren gehen.

Das Projekt zielt gerade daraufhin , im Sektor des erträglichen , ethischen und verantwortungsvollen Tourismus eine Chance für die menschliche und soziale Entwicklung der heimischen und landwirtschaftlichen Gemeinden zu sehen. Es schafft günstige Gelegenheiten für Arbeitsplätze im Sektor des gemeinschaftlichen Tourismus, wobei handwerkliche und landwirtschaftliche Betriebsamkeit, sowie Viehzucht und Gastfreundschaft miteinbezogen werden, sodass die Ausbildung in diesem Bereich erweitert wird.

Auf diese Weise könnten die Familien neue Arbeitsplätze und Einkommensmöglichkeiten erlangen, zur Verbesserung der Lebensqualität ihrer Gemeinden, auch mittels Erfahrungen der Gegenseitigkeit und der Zusammenarbeit, die dieses Projekt kennzeichnen.

Vorgesehene Tätigkeiten

  1. Ausbildung über:
  2. Tourismus, Schaffung und Leitung von Diensten wie Unterkunft, Restaurants, touristische Führungen
  3. Begleitung und Vorbereitung von Business/plan, Pläne zur Vermarktung und Projekte für den Aufbau von touristischen Infrastrukturen
  4. Gemeinschaftliche und institutionelle Stärkung, um die lokale Kompetenz zur selbständigen Führung der Gemeinschaft zu festigen
  5. Leitung, Tourismus und Sozialwirtschaft zur Stärkung der Führungskompetenz der technischen Arbeitsgruppe
  6. Erfahrungsaustausch und Bekanntschaft mit lokalen und internationalen Akteuren
  7. Förderung der lokalen Kultur und Identität: Herstellen von Material und Dokumenten über die lokale Geschichte
  8. Kapital des Mikrokredits und der Gegenseitigkeit

 

Beschreibung der spezifischen Tätigkeiten

-28 berufliche Bildungskurse für Tourismus, Betriebswesen, Qualität und Marketing

-14 Austauschtreffen zwischen Unternehmern des Programms

-42 Besuche: für technisch landwirtschaftliche Dienste

-168 Besuche: Hilfe zur Erarbeitung des Business Plans

-14 Besuche: Technik zur architektonischen Projektion

– 1 Fonds Mikrokredit und 1 Fonds der Gegenseitigkeit, aktiviert

– 1 Plan zum erarbeiteten Marketing

– 1 Webseite des Unternehmernetzes

– Teilnahme an 2 touristischen Nationalferien

– 4 Treffen mit Reisebüros

– 9 Kurse zur Ausbildung für die technische Arbeitsgruppe

– 28 Treffen zur Bildung über aktives und beteiligtes Bürgerrecht

– 14 Treffen zur Erarbeitung strategischer lokaler Pläne und Kodex der Umgangsformen in der Tourismusbranche

– 2 Jahrestreffen der Unternehmer des Programms

– 8 Koordinierungstreffen mit Mitgliedsinstitutionen des Programms

– 2 internationale Treffen der Unternehmer (Argentinien- Brasilien)

-Erarbeitung, Druck und Veröffentlichung von Material über geschichtliche Dokumente von 6 Regionen NOA

 

Das Projekt verfolgt das Ziel, die Lebensqualität von sozial geschwächten Personen zu verbessern, und zwar durch eine echte, konkrete Schulung zur Gründung und Entwicklung von sozial
ausgerichteten Unternehmen, die es ermöglichen, Gelegenheiten für würdige Arbeit zu schaffen und/oder Produkte und grundlegende Dienstleistungen anzubieten, die auch der benachteiligten Bevölkerung zugänglich sind.

Dies betrifft verschiedene Regionen in Brasilien, speziell die ländlichen Gegenden sowie die Randgebiete von Städten.
Der angestrebte Entwicklungsprozess wird realisiert durch Ausbildung und technische sowie finanzielle Unterstützung von:
1) Personen oder Gruppen, die sozial geschwächt sind, jedoch den Wunsch haben, ein Unternehmen
zu gründen
2) unternehmerische Initiativen, die Produkte und grundlegende Dienstleistungen anbieten, die auch
sozial benachteiligten Personen zugänglich sind
3) unternehmerische Initiativen, die die Einbeziehung von Personen beabsichtigen, die sich in prekärer Situation befinden und zwar als Beschäftigte, Mitarbeiter oder Mitglieder und somit
Gelegenheiten schaffen zu menschlicher und sozialer Entwicklung.

Die ausgewählten Personen und Gruppen werden im unternehmerischen Bereich und in vollständiger, menschlicher Entwicklung ausgebildet durch individuelle Beratung bzw. Lehrgänge
für Gruppen. Darüberhinaus erhalten sie ein Startkapital bzw. eine finanzielle Unterstützung ihrer laufenden unternehmerischen Tätigkeit, einem Geschäftsplan folgend, der mit ständiger Begleitung eines Projekt-Beraterteams erarbeitet und angewandt wird.

Das Projekt inspiriert sich an den Werten der Unentgeltlichkeit, der Gegenseitigkeit, der Zusammenarbeit und Teilhabe – diese untermauernd – und zielt darauf ab, die Beziehungen und die gegenseitige Unterstützung zwischen den Personen zu verstärken, indem sie die soziale Integration sowie die Vermehrung neuer Initiativen und die soziale Entwicklung fördert. Zu diesem Zweck verpflichten sich die Begünstigten, mit der Zeit das erhaltene Startkapital zurückzuzahlen, um neue Initiativen zu ermöglichen zu Gunsten anderer Personen, die Bedarf
anmelden.

Hauptaktivitäten des Projekts

Auswahl der Teilnehmer am Programm: in der ersten Auflage des Programms sind 10 Projekte von
Unternehmen, die der “Wirtschaft in Gemeinschaft” angehören und an den Aktivitäten teilnehmen,
ausgewählt worden:
3 biologische, landwirtschaftliche Genossenschaften; ein individueller Produzent von Beton- Fertigbauteilen; eine Kosmetikerin; ein Hersteller von Bekleidung; ein Dienstleistungsbetrieb für
Senioren und für Personen mit eingeschränkten Fähigkeiten; ein Bio-Pizza-Heimservice;

eine Musikschule; eine Schule, die die Berufsausbildung unterstützt. Ausbildungswerkstätten für Unternehmer bezüglich:
Wie starte ich ein Unternehmen? Wie erstelle ich einen soliden Geschäftsplan?
Wie leite ich ein Unternehmen nach den Richtlinien der “Wirtschaft in Gemeinschaft”?
Wie nutze ich Arbeitsgelegenheiten um eine umfassende Verbesserung der Lebensqualität der
Mitarbeiter zu erreichen?

Persönliche Begleitung neu beginnender Unternehmer durch Unternehmensberater und Berater auf
dem Gebiet menschlicher Entwicklung: Auf betrieblicher Ebene werden die Teilnehmer von Beratern unterstützt bei der Erstellung eines ausführlichen Geschäftsplanes sowie bei der soliden, erfolgreichen Anwendung desselben.
Auf persönlicher und beruflicher Ebene erhalten sie auch eine Ausbildung und Begleitung von Psychologen sowie Beratern bezüglich persönlicher Entfaltung mit dem Ziel, die eigenen
Kapazitäten zu erkennen, weiter zu entwickeln und in den Dienst der anderen zu stellen. Bereitstellung von Startkapital für unternehmerische Initiativen bzw. Stärkung des Wachstums von
laufenden, betrieblichen Aktivitäten:

Die Projekte erhalten eine Finanzierung aus dem Fonds der Gegenseitigkeit, mit dem Ziel, erforderliche Investitionen zu realisieren, um den erarbeiteten Geschäftsplan auszuführen. Im Gegenzug werden Gewinne aus den neuen Unternehmen wieder in den Fonds der Gegenseitigkeit eingezahlt um das erhaltene Kapital zurückzuerstatten und so neue Projekte von Unternehmen zu unterstützen, die der “Wirtschaft in Gemeinschaft” angehören.